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Pratteln

 
 
 

Altes Dorf, Industrieort und modernes Dienstleistungszentrum - das ist Pratteln

 

Pratteln wird erstmals am 23. September des Jahres 1103 als Bratello aus der Gründungsurkunde des Klosters St. Alban in Basel aktenkundig. Der Ortsname Pratteln, mundartlich Brattele, lässt sich entweder aus den lateinischen Wurzeln Pratis latis = Weitläufige Wiesen oder aber, was wahrscheinlicher ist, Prattelum = kleine Wiese ableiten.

Durch das ganze Mittelalter hindurch gehörte das Dorf Pratteln zum Einflussbereich der Adelsfamilie der Eptinger, die im Weiherschloss residierte. Der Tod Ritter Bernhards am 6. Dezember 1484 leitete das Ende der Eptinger Herrschaft ein. Friedrich von Eptingen verkaufte am 21. Dezember 1521 der Stadt Basel das Schloss und das Dorf Pratteln.

Der 1833 entstandene Kanton Basel-Landschaft hätte finanziell kaum überleben können, wenn nicht 1836 auf dem Gebiet der Rheinebene die riesigen und bis heute unerschöpflichen Steinsalzlager entdeckt worden wären. Dieser Salzfund bildete die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung vom Bauerndorf zum grössten und wichtigsten Industriestandort des Kantons. Mit dem Bau der Hauenstein-Eisenbahlinie im Jahre 1854 und der Eröffnung der Bözberglinie im Jahre 1875 wurde Pratteln zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt des schweizerischen Schienennetzes. Mit dem Bau weiterer Transportachsen wuchs die Bedeutung Prattelns als Industrie- und Distributions-Standort nochmals entscheidend.

Parallel zur Standortbehauptung Prattelns als Industrieort wird seit einigen Jahren auch der Siedlungsbereich engagiert vitalisiert. Verschiedene bauliche Aktivitäten sind eingeleitet und fertiggestellt worden und rücken Pratteln immer mehr auch als Wohnort mit einem grossen natürlichen Erholungsraum (Wald und Rhein), reichhaltigen Vereinsaktivitäten, sowie einem vielfältigen und interessanten Kulturangebot und Brauchtum positiv ins Bewusstsein.